
…erleben, mitzubekommen wie diese Stadt „tickt“ und was so speziell an ihr ist, braucht es mit Sicherheit mehr als 2 Tage, die ich letztes Jahr kurz dort war und sicher auch viel laenger als nun die vergangene Woche. Aber eines konnte ich jedes Mal feststellen, diese Metropole ist schon etwas besonderes. Ich glaube wirklich realisieren, dass man kurzzeitig ein Teil des Ganzen war, tut man es als Besucher erst, wenn man wieder auf dem Heimweg ist. Denn viel zu schnell und fast automatisch wird man in den Sog des Big Apples gezogen. Es blieb kaum Zeit um mal kurz einzuhalten und etwas zu verarbeiten oder den Moment zu geniessen, denn der naechste Eindruck raste schon wieder auf einen hernieder. Nirgends hab ich z.B. bisher Armut und Reichtum so dicht nebeneinander gesehen, nirgends soviel unterschiedliche Menschen dieselbe Strasse laufen sehen und wahrscheinlich auch nirgends so eine Anonymitaet verspuert. Das meiner Meinung nach treffende Zitat „Amerika ist ein sauberer Vorort von New York“ bescheinigt dieser Stadt ihre Eigendynamik und „Groesse“ daher nur allzu gut. Als Bewohner Berlins wusste ich ja was das Grossstadtleben so alles mit sich bringt, aber dort ist halt alles mindestens eine Nummer groesser, zumal man ja auch bedenken muss, dass ich die meiste Zeit eigentlich nur in Manhattan, also nur einem der Stadtteile New Yorks war. Von daher bin ich jetzt schon mal gespannt, welche Eindruecke sich mir bieten, wenn ich voraussichtlich zum Jahreswechsel das naechste Mal in diese andere „Welt“ eintauche. / DE
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