
...immer so schoen, es sind die kleinen Dinge im Leben, die einen Erinnerungen im Gedaechtnis behalten lassen. Viele dieser „Dinge“, seien es nun Bilder, Eindruecke oder Situationen, habe ich aus den Tagen in Seattle mitnehmen koennen und dafuer ein Danke an Tom, meinen Gastgeber und seine „Wahlheimat“ Seattle…Am fruehen Donnerstag morgen ging es ab in den Flieger und in 6 Stunden Flugzeit, weg aus dem stets sommerlichen Florida und ab in den herbstlichen Staat Washington. Nach einem leckerem Begruessungsdinner an der Hafenpromenade, mit wie es sich fuer dort gehoert Seafood, ging es dann gleich mal auf eine Aussichtsplattform, um Seattle und Umgebung von oben anzuschauen. Als naturmaessig sehr schoenes Fleckchen Erde, praesentierte sich die herbstliche Umgebung mit bunt gefaerbten Waeldern, weiten Seeen und Huegelketten am Horizont, von seiner besten Seite. Mittendrin dann Seattle, mit dem ganz Amerika typischen hoch gebauten Stadtkern und den weitlaeufigen Wohngebieten drum herum, als wohl eine der naturmassig aber auch rein kulturell interessantesten Staedte auf dieser Seite der USA. Nach der ersten bildlichen Einstimung, ging es dann ab zum „The Killers“ Konzert. In einem alten Theater, bekamen wir dann fast 1,5 Std. lang, beste Live Musik von der exzentrischen Band aus Las Vegas geboten. Gemischtes Liedgut vom ersten Album und von der neuen Platte, sorgten fuer ein echt durchweg feines Konzert. Am Freitag ist Tom dann zur Arbeit und ich bin erstmal in die Innenstadt zum Seightseeing. Fruehstuecken auf dem bekanntesten Marktplatz der Stadt, eine „Underground Tour“ durch Seattle als auesserst humorvolle Geschichtsstunde und ein Besuch im Seattle Center, wo es u.a. die bekannte „Space Needle“ zu betrachten gab, standen auf dem Programm. Abgerundet dann mit einer Faehrueberfaht zu einer der zahlreichen Halbinseln vor Seattle, um so den Sonnenuntergang hinter den Bergen und auf der Rueckfahrt Seattle bei Nacht zu erleben. Spaetestens hier habe ich mich dann uebrigens wieder erinnert, wie es ist, wenn man vor Kaelte friert. Zum Aufwaermen ging es dann weiter zum Barhopping und

einer kleineren, gemuetlichen Live Performance von ein paar heimischen Musikern, die wir kurz zuvor kennen gelernt hatten. Am naechsten Tag fuhren wir dann zu den Snoqualmie Falls, einem Wasserfall in der Naehe, der von der Fallhoehe zu einem der groessten der Welt gehoert (
Danke fuer die Info Tom, kann ich bissl angeben ;-) ). Dort konnte man auch zum Fusse des Wasserfalles wandern, um sich so das ganze auch von mal untern anzuschauen. An dieser Stelle war dann erstmals auch, das aus Orlando wohl bekannte, Tourifeeling bissl zu spueren. Denn neben einigen Amis waren u.a. Leute aus Kanada, Tschechien oder Daenemark anzutreffen. Nach dem Ausflug ging es wieder ab zurueck und zum Collegefootball. Wenn man ueberlegt, dass Universitaetssport in Deutschland ja eher unbedeutend ist, fiel es mir echt schwer zu glauben, dass wir dort mit 65.000 Leuten in einem Stadtion sassen und den heimischen Huskies zugejubelt haben. Leider hatte es an diesem Abend nicht zum Sieg gereicht, aber die Professionalitaet des Ganzen, hat mich echt mehr als beeindruckt. Von den sportlichen Hoechstleistungen der Akteure angespornt, haben wir uns danach erstmal in einen Billardsalon begeben, um so den Samstag Abend beginnen zu lassen. Nach 2 Stunden auf ebenfalls hoechstem Niveau, haben wir uns auf ein 6:6 geeinigt, nach dem doch bei ganzen 3 Spielen die schwarze 8ter Kugel letztendlich im richtigen Loch gelandet war. In der Zwischenzeit hatte sich die Flaeche vor den Bars dort, in eine Tanzflaeche verwandelt und so wurde aus dem Billardsalon gleichzeitig auch ein kleiner Club. Da der DJ auch ordentlich gemixte Musik anzubieten hatte, brauchten wir die Location gar nicht mehr wechseln, um noch ein bissl das Tanzbein zu schwingen. Als dann in einem Part, alte Partyhits gespielt wurden und sogar die englische Variante von „Major Tom“ erklang, war die Stimmung bei uns natuerlich am Hoehepunkt. Sonntag morgen haben wir dann zum Fruehstueck erstmal bissl NFL geschaut und wollten dann eigentlich in die Berge zum Mountainbiking. Da das Wetter aber schlechter geworden war und mir dann doch noch einen Ausblick auf das Seattle der naechsten Monate „gegoennt“ hat, also Regen und Kaelte, mussten wir den Trip leider canceln und sind anstelle dessen noch mal in ein paar andere interessante Stadteile Seattle’s. Etwas verdutzt, durfte ich dann neben einem alten Flohmarkt, einem uebergrossen Steintroll und einer echten Rakete als Hausfassade, auch eine Lenin-Statue erblicken. Als Ausstellungsstueck konnte man diese auch erwerben, derzeitiger Preis $ 250.000. Also wer Interesse an etwas russischer Geschichte hat, bitte mal nach Seattle fliegen. Zum Abschluss hat mir Tom noch seinen Lieblingsplattenladen gezeigt, wo wir noch bissl gestoebert haben und nach einem letzten Bierchen in einer weiteren zuenftigen Rockkneipe ging es dann leider schon wieder ab zum Flughafen. Der Rueckflug war eine ziemliche

Tortur, da einige Fluggaeste Kleinkinder waren. Tja und da diese leider in der Zeit von 23.00 bis 5.00 Uhr morgens, nicht ruhig schlafen, war es nicht wirklich viel mit Ausruhen, fuer die meisten anderen von uns waehrend des Fluges. In jedem Fall aber hat sich der Trip, trotz der laengeren Flugzeiten mehr als gelohnt und so bin ich, bereichert mit vielen schoenen Erinnerungen, wieder hier in „good old“ Orlando gelandet und erlebe jetzt langsam die grosse Vorbereitungsphase auf Halloween, was uns dann Ende Oktober erwartet. Bin ich ja mal wieder gespannt.
1 Comments:
Hey Dirk, sehr schoen dass es Dir hier gefallen hat, war wirklich ein sehr schoenes Wochenende.
Sehen uns in der Sonne...
"..it’s good to have you with us
Even if it’s just for the day..."
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rainytom, at 12:18 AM
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