
...freiwillig aufzustehen, gehört normalerweise nicht so zu meinen Stärken. Wer auch immer das problemlos vermag, dürfte mir gern verraten wie. In jedem Fall ging es am vergangenen Sonntag aber nun genauso zeitig aus den Federn, denn um Punkt 7.00 Uhr ging schon der Flieger nach Washington, D.C.. Bis zum heutigen Dienstag, wollten Danny und ich mal ein bisschen in die Welt der Hauptstadt der Vereinigten Staaten eintauchen und so mal einen kleinen Eindruck davon bekommen, was diese Metropole so reizvoll macht. Unser Hotel war recht zentral gelegen und so konnten wir alle angestrebten Ziele bequem zu Fuß erreichen. So sah es in jedem Fall auf dem Stadtplan aus. Spätestens am Ende des ersten Tages aber wussten wir, dass es für eine intensive Erkundung der Umgebung, doch einiges an zu laufenden Metern bedarf. In einem Umkreis von ca. 3 km liegen so viele Museen, bekannte Gebäude oder Parks, die man sich näher anschauen kann, da haben wir die 3 Tage hier auch wirklich gebraucht. Hauptattraktionen am Sonntag waren u.a. das U.S. Capitol, das Washington Monument und das Lincoln Memorial. Schon schön zu wissen, dass man solch faszinierende Kultur- und Geschichtsgüter der amerk. Vergangenheit jetzt auch mal selbst sehen konnte. Der Eintritt zu denen meisten touristischen Stä

tten in Washington ist auch frei und so ging es dann auch noch weiter ins National Museum of Natural History, zu vers. Kriegs- Gedenkstätten und Bauten, die an vergangene Präsidenten der Vereinigten Staaten erinnern sollen. In die Nähe des Heimes des amtierenden Präsidenten der USA, Mr. Bush, kamen wir leider erstmal nicht, denn zu der Zeit als wir dort vorbeikamen, war leider alles durch die Polizei abgesperrt. Wer weiss was der Georgi da schon wieder gemacht hat. Wir hatten jedenfalls Sonntag dann abends im Hotel angekommen, genug gesehen und sind total müde ins Bett gefallen. Montag hieß die erste Station, Verizon Center, welches die Heimat des NBA- Teams der Washington Wizards ist. Zur Mittagszeit NBA Basketball, als kleine Ablenkung zum Seightseeing, das hatte schon was. In einem unterhaltsamen und zum Ende auch äußerst spannenden Spiel gewann die heimischen Wizards dann auch mit 114-111 gegen die Utah Jazz. Was uns am Tag zuvor dann nicht vergönnt war, konnten Danny und ich dann im Anschluss nachholen, einen Abstecher zum Weissen Haus. Bewacht wie ein Hochsicherheitstrakt und umlagert von Anti- Bush Protestanten, ja doch, so in etwa hatte ich mir Georgis Hütte vorgestellt. Anschliessend ging es für uns dann selbst daran, noch ein wenig Sport zu treiben. In einem

Skulpturen Park gab es eine kleine, gemütliche Eislaufbahn auf der ich endlich mal wieder Eislaufen konnte. Komisch, aber irgendwie gibt es solch Möglichkeiten in Florida wohl eher selten. Abgerundet wurde der Abend dann in einer grossen Sportsbar, wo wir bei einem wohl verdienten Bierchen, die letzten beiden Tag noch mal revue passieren lassen und nebenbei noch ein bisschen Basketball schauen konnten. Für den heutigen Dienstag hatten wir uns noch vorgenommen, bei ein paar weiteren Museen Halt zu machen, bevor es dann abends wieder heim, nach Orlando gehen sollte. Im Air & Space Museum, durfte ein wenig in der Zeit zurückgereist werden, um so von den ersten Anfängen der Luftfahrtgeschichte bis zu den derzeitigen Ausblicken in die Zukunft der Raumfahrt zu blicken. Leider war das National Museum of American History wegen Umbauarbeiten geschlossen und so war quasi nur als kleiner Ersatz, ein Raum im Air & Space Museum mit einigen Exponaten versehen. Wichtig kulturelle Meilensteine der USA wie Kermit der Frosch, Star Wars R2-D2 und Rocky Balboa´s Boxhanschuhe aus dem gleichnamigen Film durften dabei natürlich nicht fehlen. Tja, noch mal kurz ins Touristen Center des Weissen Hauses geschaut, angeguckt wie denn das wohl bekannteste Wohnhaus der Wel

t so von innen ausschaut und dann war die Zeit in Washington auch schon wieder rum. Für mich persönlich eine super Geschichte und wieder mindestens ein Einblick mehr, in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
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