Dirk in Orlando

Wednesday, February 07, 2007

Das einzig normale beim Superbowl…

...am vergangenen Sonntag war aus Expertensicht, dass Halbzeit- Act „Prince" (der übrigens aussah wie eine Putzfrau) seiner Klassiker "Purple Rain" geschmettert hat. Ansonsten geht das Spiel wohl als eines der verrücktesten, in die Geschichte der NFL- Endspiele ein. Bei strömenden Regen und anhaltender Kälte, was man in Miami um diese Jahreszeit alles andere als erwartet, boten die Indianapolis Colts und die Chicago Bears eine äußerst zerfahrene aber dadurch auch überaus interessante Partie. Ein Kickoff- Return zum Touchdown gleich im ersten Spielzug der Partie, 8 Turnover (direkte Ballverluste) und zahlreiche, weitere unerwartete Aktionen der Beteiligten, ließen das Spiel nie langweilig werden, sowohl nicht für die Zuschauer im Stadion als auch nicht für die an den Bildschirmen. Am Ende spielten die Colts konstanter und gewannen verdient mit 29 -17. All dies, durfte ich in Mitten einer ca. 25 koepfigen, rein amerikanischen „Gemeinde" erleben, die schon Stunden vor Beginn des eigentlichen Spiels, mit einem herzhaften Barbecue und dem ein oder anderen Kaltgetränk, den Superbowl Sunday fröhlich begonnen hatten. Es war eigentlich so wie man sich das vorstellt, 2 große Fernseher, der überdimensionale Grill im Garten und genug Getränke für alle, dazu natürlich die beiden Fangruppen die sich im laufe des Spieles immer mehr „anfreundeten" und mit „netten" Gesten und Worten übertrafen :-) Alles verlief aber sehr friedlich und so wurde am Ende des Abends jeweils artig zu dem guten Spiel gratuliert und den wichtigeren Dinge des Lebens, nämlich weiter Essen & Trinken Beachtung geschenkt. Hach ja, dass ist Amerika pur.

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