Dirk in Orlando

Wednesday, November 29, 2006

Als ich in der Nacht von...

...Sonntag zu Montag von unserem Thanksgiving Kurzurlaub wiederkam, traute ich meinen Augen kaum. Denn bei der Einfahrt zu meinem Teil der Wohnanlage, stach mir ein wahrer „Lichterball“ ins Auge. Als Einstimmung auf Weihnachten, wurde nämlich kurzer Hand das Poolhaeuschen ein wenig umdekoriert und neben zahlreichen Lichterketten auch noch ein paar überdimensionale Weihnachtsmänner aufgestellt. Mal wieder also ein mehr als dezenter Hinweis auf das bevorstehende nächste Grossereignis, so wie man es eigentlich auch schon von u.a. Halloween & Thanksgiving kannte. Ob mich das aber überzeugt, um ein wenig in Weihnachtsstimmung zu kommen, bezweifele ich zur Zeit aber doch sehr stark, zumal ich noch nicht einmal bisher, „Last Christmas“ von Wham im Radio gehört habe. Was mir wiederum in Deutschland schon sicher dutzende Male passiert wäre bis zum heutigen Tage und mich spätestens dann daran erinnert hätte, dass es nicht mehr all zu lang hin ist, bis zum Heiligabend. In dem Sinne, immer schön artig sein weiterhin, nicht das der Weihnachtsmann, nicht bei euch halt macht.

Monday, November 27, 2006

Von denen die auszogen...

...um Amerika, ein wenig besser kennen zu lernen. Am vergangenen Mittwoch Abend war es dann, wie im Bericht vorher schon angekündigt, endlich soweit und es gab das ersehnte Widersehen mit den meisten meiner „Informanten- Kollegen“ anlässlich Thanksgiving. Neben mir sind Anfang Mai, noch 10 andere Siemensianer im Rahmen des Informationsjahres in die USA gegangen und den Grossteil von ihnen, ob sie nun z.B. in New York, Seattle, Chicago oder Philadelphia leben, konnte ich jetzt dann mal wieder begrüssen. Organisator Stefan, vielen vielen Dank noch einmal, hatte uns auf einer der Florida Keys ein Haus gemietet und so ging es dann, nachdem abends alle „Ankömmlinge“ von den verschiedenen Flughafen eingesammelt wurden, am Donnerstag Morgen von Boca Raton in Richtung Keys. Auf Islamaroda angekommen, konnten wir dann auch gleich unser Heim für die nächsten Tage beziehen. In fast unmittelbarer Strandnaehe hatten wir, ingesamt dann 11 Leute (mit Freundinnen/Freunden) genug Platz, um uns ein paar schöne Tage zu machen. Naürlich wurde zuerst mal schnell das Haus & die Umgebung erkundet und sich an den nächsten Strand gelegt. Für mich ja schon fast (glücklicherweise) „normal“, hatten die meisten der anderen die Sonne bzw. so hohe Temperaturen, ja schon seit längerem nicht mehr erleben dürfen. Frisch relaxt und nach einem kleinen Beach- Fussballspielchen, ging es dann zurück, zum Thanksgiving Essen. Hier wartete auf uns, ein grosser ofenfertiger Truthahn, der blos noch warm gemacht werden musste. Kurz die Beilagen fertig gemacht und schon war das typisch amerikanische Thanksgiving- Mahl perfekt. Es durfte geschmaust, erzaehlt und gelacht werden und so war es auch nicht weiter verwunderlich, dass der 1. Abend wie im Fluge verging. Freitag gab es dann erstmal ein Schnorcheltour, wo wir bei fast 25 Grad Wassertemperatur (kam mir kälter vor, bibber) eigentlich recht schnell alles erblicken durften, was so ein Riff im Ozean zu bieten hat. Denn neben den farbenfrohen Korallen gab es neben den vielfältigen Fischarten, zahlreiche Wasserschildkröten, Barracudas und auch wieder einen Hai zu bestaunen. Es war zwar jetzt schon das 5. Mal unter Wasser für mich, aber es wird nie langweilig und macht eher zumeist immer Lust auf mehr. Auch den anderen hatte es sehr gut gefallen und nach soviel Bewegung, hatten wir uns dann ein leckeres Dinner verdient. In Key West angekommen, gab es noch schnell das obligatorische Foto, am südlichsten Punkt unserer Wahlheimat, um anschliessend dann den Abend mit reichlich Essen & Cocktails zu versüssen. Am Samstag wurde erstmal ein wenig ausgeschlafen und relaxt, egal ob bei einer frischen Kokosnuss, Gin-Tonic, einem Buch, bei Musik, einem Sonnenbad, einem Pokerspielchen und/oder einem Nickerchen, jeder nutzte die Zeit um sich ein wenig „Urlaubsfeeling“ zu können. Abends wurde gegrillt und frisch ausgeruht & gestärkt ging es danach Richtung Miami, Southbeach. Kurz in Schale geschmissen und zurück aus Festland gedüst, waren wir dann in Mitten von Floridas heissester Partymeile. Gesehen & gesehen werden steht hier auf dem Programm und das wollten natürlich auch wir uns nicht entgehen lassen. Beim 1. Club wollte man uns als Gruppe leider nicht so einfach reinlassen, da das Verhältnis von 3 zu 8 (Maedels zu Jungs) wohl nicht das Beste war und wir auch nicht bereit waren, den „schmierigen“ Türsteher zu bestechen. Aber kein Problem, denn Miami hat ja ein bis zwei Clubs zum Weggehen. Im Opium Garden, in dem ich ja mit Stefan bereits einmal den Abend/Nacht verbracht hatte, gelang es uns dann als grosse Gruppe reinzukommen und so wurde bis in die Morgenstunden bei Black Music/House das Tanzbein geschwungen. Tja und da war dann der Sonntag schon wieder viel zu schnell ran und es hiess wieder Koffer packen und abreisen. Nochmals schoen gemütlich in Miami tagsüber an den Strand gelegt und abends ein wenig geshoppt, als Abschluss der schönen Tage und dann ging es schon wieder daran, sich zu verabschieden. Die meisten verliessen Florida heute wieder und sind wieder zurück in ihre „Teile der Staaten“. Ich bin mir sicher, dass es jedem einzelnen von ihnen/euch genauso gefallen hat wie mir selbst und es leider alles wieder viel zu schnell verging. Nicht desto trotz wünsch ich natürlich allen weiterhin eine super Zeit und freue mich jetzt schon bereits darauf, wieder alle in München (Abschlusswoche Informationsjahr / Ende März) in die Arme zu schliessen. Geniesst eure Zeit hier weiterhin, so gut ihr nur koennt. Bis demnächst

Wednesday, November 22, 2006

Wo dem 4. Donnerstag...

...im Monat November in den meisten Ländern der Welt, nicht wirklich weiter viel Beachtung hinsichtlich irgend welchen Besonderheiten geschenkt wird, feiert man hier zu Lande „Thanksgiving“. Als Erntedankfest bei uns bekannt, ist das in Nordamerika ein amtlicher Feiertag und ist wohl neben Weihnachten, dass beliebteste Fest. Dem Grossteil der arbeitenden Bevölkerung ist es dann auch zumeist vergönnt, den darauf folgenden Freitag frei zu nehmen, um so ein langes Wochenende mit der Familie und Freunden zu verbringen. Thanksgiving bedeutet also für die meisten, ein traditionelles Festessen, mit u.a. dem allseits bekannten Truthahn, Kürbissen und Suesskartoffeln. Dadurch, dass zu diesem Mahl dann oftmals Generationen zusammenkommen, kann man sich ja vorstellen, dass das Verkehrsaufkommen auf den Strassen, Schienen und vor allem an den Flughäfen, an diesem 4-Tage Wochenende enorm verstärkt sein wird. Heute Morgen war zu lesen, dass man mit ca. 40 Millionen Menschen rechnet, die unterwegs sein werden. Man stelle sich also kurz mal vor, halb Deutschland reist auf einmal, sehr amüsant irgendwie. Nach dem Familientag am Donnerstag, muss natürlich nun auch die Zeit am Freitag sinnvoll rumgebracht werden und was macht man dann dort am liebsten? Genau, Shoppen. Am so genannten „Black Friday“, wird bereits häufig ein Grossteil der Weihnachtseinkäufe getätigt und somit macht der Einzelhandel ca. 40 % des Weihnachtsumsatzes an einem Tag! Die Geschenke habe teilweise 24 Stunden geöffnet und locken die Kauflustigen, mit speziellen Sonderangeboten, die Extremfall auch dazu führen, dass sich am Abend oder in der Nacht zuvor, schon die Schlangen vor den einschlägigen Geschäften bilden. Nun will auch ich mich nicht diesen bestehenden Ritualen widersetzen und werde nicht in Orlando bleiben sondern heute nach der Arbeit, Richtung Boca Raton fahren. Dort treffe ich dann neben dem Stefan, diesmal auch viele andere deutsche Informanten aus den USA, um dann unser Thanksgiving auf den Florida Keys zu verbringen. Wir haben uns dort ein Haus mieten können und werden als ca. 10 koepfige deutsche Gruppe versuchen, ein wenig die amerikanischen Gewohnheiten zu pflegen. Ganz typisch und wie oben beschrieben, steht natürlich ein großes Truthahnessen auf dem Plan und geshoppt wird auch. Ausflüge nach Miami und Key West sind zusätzlich geplant und von daher freue ich auf ein hoffentlich sehr schönes Wochenende mit einem Grossteil der „Prosseggio Gemeinde“. Happy Thanksgiving und liebe Grüsse nach Hause.

Saturday, November 18, 2006

In einer für die meisten...

...der Anwesenden sehr angenehmen Umgebung, fand diese Woche, der alljährliche Workshop meiner derzeitzigen Abteilung statt. Denn einmal jährlich treffen sich alle kaufmännischen Kollegen meiner Abteilung hier aus Orlando, mit ihren Kollegen aus Mühlheim, die dort den selben Aufgabenbereich für Siemens Deutschland bearbeiten. Für diese Veranstaltung hatte man sich dieses Jahr nun, ein Konferenzhotel in Daytona Beach herausgesucht, um so ein wenig Abstand von den jeweiligen Arbeitsplätzen am Standort zu gewinnen und so ungestört über Ergebnisse, Pläne und Verbesserungsmöglichkeiten reden bzw. diskutieren zu können. Direkt am Strand gelegen und sehr angenehm eingerichtet, verleitete das Hotel aber eigentlich zu alles anderem als zum Arbeiten. Und so musste man eben, um ein wenig von der Umgebung mitzubekommen, entweder etwas eher aufstehen oder später am Abend nochmal los. Ich für meinen Teil, habe die Möglichkeit genutzt und bin morgens etwas eher aufgestanden, um bei aufgehender Sonne entweder joggend oder spazierend, den Tag beginnen zu lassen. War super schön und hat mich wieder darin bestätigt, dass solch direkte Strandnähe schon etwas sehr feines sein kann.

Sunday, November 12, 2006

Nach Shoppen, Seightseeing und...

...Sport schauen, wollte ich Steffi & Holger noch ein wenig von Floridas schöner Natur zeigen. Dafür ging es am Freitag in Richtung Norden und zu den Wekiva Springs. In einem der schönsten Naturparks der Umgebung, ging es dann ab ins Kajak, um vom Wasser aus Bekanntschaft mit u.a. Schildkröten, diversen Vogelarten und auch Alligatoren zu machen. Die Bekantschaft beschränkte sich natürlich nur aufs anschaun bzw. fotografieren und von daher liessen sich die "Objekte der Begierde" nicht wirklich von uns stören und genossen zumeist ihr jeweiligs Nickerchen in der angenehmen Nachmittagssonne. Das nannte man teilweise wirklich mal, "alle Viere von sich strecken". Am Abend ging es dann für die 2 noch in den Cirque de Soleil, wo sie die atemberaubende Show der Artisten mehr als genossen haben. Samstag haben wir uns dann Richtung Ostküste und den Merritt Isand Nationalpark aufgemacht. In der Nähe von Cape Canaveral gelegen, bietet diese als Naturschutzgebiet eingestufte Umgebung ein Vielfalt an Tierwelten, ob nun zu Lande, im Wasser oder in der Luft. In jedem Fall wollten wir den Park ein wenig zu Fuss erkunden, um dann anschliessend noch an den Strand zu fahren. Leider hatten wir bei unserer Vorbereitung vergessen daran zu denken, dass die Mücken hier im Lande auch im November noch mehr als aktiv sind und so haben wir, aufgrund von fehlendem Mückenspray den Wandertrip recht schnell wieder abgebrochen und sind gleich weiter an den Strand. Na ja, nächstes Mal ist man dann wohl schlauer, denke ich. Am Strand dann jedenfalls, hat sich das Wasser des Ozeans mittlerweile schon merklich abgekühlt, wo es mir als "verwöhnten" Strandbesucher dann doch schon etwas zu kalt war. Steffi & Holger auf alle Fälle, waren aber ganz tapfer, haben sich in die Fluten gestürzt und sich ein wenig von den Wellen treiben lassen. Für den letzten gemeinsamen Abend, hatten wir uns überlegt zum Dinner, in die Cheesecake- Factory zu fahren. Für die ziemlich guten Desserts bekannt, bietet dieses Restaurant aber auch viele leckere Vorspeisen und/oder Hauptgerichte und so haben wir uns den Bauch stundenlang, so richtig vollgeschlagen. Da war dann auch sogar mal der "kleine" Holger (2,03m) endlich satt. Gesättigt also und mit jeder Menge bereits gesehenen Dingen, habe ich die beiden Sonntag Mittag auch schon wieder verabschieden müssen, aber nicht ohne ihnen noch viel Spass auf ihrem weiteren Trip Richtung Ft. Lauerdale zu wünschen. In dem Sinne und mit "The Killers"- Worten gesprochen: It was good to have you with me, even if it was just for a week...happy holiday.

Thursday, November 09, 2006

Da es ja nun ein...

...wenig kühler geworden ist in Deutschland, sehnt man sicher nach ein paar Sonnenstrahlen. Genau das dachten sich wohl auch Holger (Freund/Ex-Kollege aus Braunschweig) und seine Freundin Steffi und haben sich daher auf den Weg in Richtung Florida gemacht. Seit letzten Sonntag abend darf ich die beiden jezt hier begrüssen dürfen, bevor sie sich dann diesen Sonntag weiter aufmachen, nach Ft. Lauderdale, zu einer Freundin von ihnen, die dort mittlerweile lebt. Die ersten beiden Tage waren leider ziemlich regnerisch und so haben sich die zwei, die Zeit mit u.a. Orlando erkunden, Shoppen und einem Besuch des Kennedy Space Centers vertrieben. Zur Erleichteruing für mich als "Gastgeber", kam dann gestern auch endlich die Sonne heraus und präsentierte Florida dann endlich wieder von seiner besten, der stets sommerlichen Seite (bis zu 28 Grad tagsüber). So verbrachten die beiden einen schönen Tag in "Winter Park", einem der schönsten Viertel hier in Orlando, bevor wir dann abens gemeinsam zum NBA Basketball und den Orlando Magic gegangen sind. Die Gegner waren die Seattle Sonics und in einem zum Ende hin sehr spannenden Spiel, gelang dem Heimteam, zur Freude aller Anwesenden ein knapper 98-97 Sieg. Den heutigen Do. und den morgigen Fr. habe ich mir frei nehmen können, um so auch ein wenig mehr Zeit mit meinem Besuch verbringen zu können. Gesagt getan und so ging es heute morgen auf nach St. Augustine, der ältesten Stadt der USA, um so ein bisschen in die Geschichte der Staaten einzutauchen. Daher kam ein kleine, gemütliche Stadt, direkt am Meer gelegen und mit vielen antiken, schönen Gebäuden, die ein Flair besaßen, welches man in solch Städten wie New York, Miami aber auch Orlando vermeintlich sucht. Kleine, verwinkelte Gassen mit vielen versteckten und sehr einladenden Restaurants bzw. Cafes taten ihriges dazu, um diesen Tagesausflug so gemütlich wie möglich zu machen. Morgen werden wir dann wohl erstmal ein bisschen in die Natur, zum Kajaking, bevor die beiden dann abends in den Cirque de Soleil wollen. In jedem Fall hoffe ich, dass für Steffi & Holger von allem was dabei ist, um so den Aufenthalt hier zu einem häääälichen Urlaub zu machen. "Welcome to the Sunshine State"

Monday, November 06, 2006

Für einen sportlich interessierten...

...US- Buerger geht an einem Sonntag, nach der Kirche, zumeist nix über das Lieblingskind Football. Gekleidet und dekoriert in den jeweiligen Teamfarben, geht es dann mit Familie und/oder Freunden entweder Richtung Stadion oder man trifft sich, um das jeweilige NFL Spiel dann zusammen z.B. in einer Sportsbar oder beim Barbecue im eigenen Garten anzuschauen. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch ich mal diese ganze Geschichte Live miterleben wollte und so ging es dann gestern Richtung Tampa Bay, zum Spiel der heimischen Buccaneers gegen die New Orleans Saints. Normalerweise ist es sehr schwer an Tickets zu kommen, die dann auch noch erschwinglich sind, aber da ein Arbeitskollege seine 2 Saison Karten für den Spieltag „vermieten“ wollte, haben Carsten (Kollege hier vor Ort) und ich die Möglichkeit genutzt und haben die Tickets zum normalen Preis gekauft. In jedem Fall sind wir recht früh nach Tampa aufgebrochen, weil wir vor allem dem ganzem Szenario vor dem eigentlichen Spiel beiwohnen wollten. Es ist nämlich üblich, dass man sich wie gesagt mit Familie/Freunden, bereits Stunden vorher trifft, in der Nähe des Stadions parkt und dann das so genannten „Tailgating“ vollführt. Ich sage mit Absicht vollführen, weil es bei einigen Leuten wie ein Ritual wirkte. Alles in Teamfarben geschmückt, den Parkplatz in eine große Partyfläche verwandelt und mit Essen/Trinken ausgestattet. Nebenbei wird dann selbst bissel Ball gespielt, über die letzten Spiele diskutiert oder eine Vorausschau auf das anstehende getätigt. In einer jedenfalls sehr einheitlich, friedlichen Atmosphäre verging so die Zeit bis zum Spiel recht schnell und so stand man dann schon in mitten von tausenden Amerikanern die lauthals ihre Nationalhymne mitsangen und den vorbei fliegenden Kampfjets als Zeichen des Spielbeginnes zu jubelten. Das Stadion gemäß den Teamfarben mittlerweile ganz in Rot-weiß und auf einer der Tribünen, sogar ein Piratenschiff eingebaut, welches bei jedem Punkt der Buccanneers einen Salutschuss abgegeben hat. Leider hörte man gestern dann aber nicht all zu viele von diesen Schüssen, denn die Bucs spielten eine unterirdische Partie und verloren sang- und klanglos mit 14 – 31. Das Spiel war spätestens ab Mitte des 3. Viertels entschieden und so waren die einzigen Zuschauer, die fortan noch Spaß hatten die, welche direkt vor sich, die tanzenden Cheerleader hatten. Die meisten heimischen Fans, hatten dann aber die Nase voll und verließen groesstenteils schon bereits vor dem Spielende das Stadion, um sich so entweder auf den Heimweg zu machen oder das Spiel noch etwas nachzubereiten. Nachbereiten und aufarbeiten, mit der 2. Runde Grillen/Trinken am Auto. Was man aber auch immer machte, man wusste genau, man trifft sich in 2 Wochen wieder, um wieder voll motiviert und stets in Rot-weiß seinem Team beizustehen…“Any given Sunday“...

Wednesday, November 01, 2006

Halbzeit, Bergfest oder einfach...

...nur der 01.11.2006?! In jedem Fall bedeutet dieser Tag fuer mich hier, dass die Haelfte meines Informationsjahres rum ist und ich nun den 2. Teil meiner Zeit hier in Orlando in Angriff nehme. Es war bisher eine sehr schoene, erlebnisreiche Zeit hier drueben und ich hoffe auch weiterhin, dass das so bleibt und ich weiterhin die Gelegenheit haben darf, mich sowohl beruflich als auch menschlich weiter zu entwickeln. Es ist schon ziemlich komisch, wenn ich mich zurueckerinnere, so an die Zeit kurz nach meiner Ausbildung, wo man sich entschlossen hatte, den Weg „Berufsleben“ bei Siemens einzuschlagen und sich erhofft hatte, dann nach ein paar Jahren im Job, eben in dieses bei der Firma moegliche Informationsjahr zu gehen. Wenn ich mir jetzt ueberlege, dass ich nun mittlerweile 4 Jahre spaeter wirklich hier sitze und diese Zeilen schreiben darf, kann ich einfach nur sagen, dass ich froh bin, ueber die Moeglichkeit hier zu sein und darueber, dass aus dem Erhofftem von damals, Wirklichkeit geworden ist. Denn schon jetzt verbinde ich viele, sehr schoene Erinnerungen mit den Tagen hier in Florida, so dass ich diesen Text wahrscheinlich ziemlich lang werden lassen koennte. Zumal das Beste daran ja ist/war, dass man viele dieser Erinnerungen oftmals auch mit bekannten Gesichtern teilen konnte und ich mich daher ganz besonders freue, ueber jeden einzelnen meiner Besucher, die bereits hier waren und ueber jeden der noch vorbeischaut. Ich hoffe, dass meine Eintraege hier auf der Seite, jeweils ein wenig von diesen Erlebnissen widerspiegeln koennen und ich verspreche auch weiterhin, die Homepage hier so aktuell wie moeglich zu halten, um somit jeden interessierten, ein wenig von meiner Zeit hier zu schildern…to be continued.

Ein grosses „vielen Dank“, an all die Menschen, die waehrend meiner Zeit hier an mich denken, mich unterstuetzen und mich daran erinnern, wer ich bin. Ich freue mich bereits jetzt darauf, jeden der sich bei dem Satz zuvor angesprochen fuehlt, wieder zu sehen. DE

Zum Abschluss der...

...Halloween-Tage ging es am Dienstagabend, diesmal wieder ohne Maske & Verkleidung, noch zu einem Musik Konzert ins Hard Rock Cafe. Angesagt hatte sich diesmal die amerikanische Band „The Fray“. Als eher kleinere High School Band angefangen, sind die Jungs hier in den Staaten mittlerweile recht bekannt und haben mit ihrem derzeitigen Album „How To Save A Life“ viel Erfolg. Mit ihrer erfrischenden Mischung aus eher rockigen Stücken und Balladen, gelang es ihnen, das Publikum während der Show in ihren Bann zu ziehen und so wurde die 80 Minuten Show nie zu langatmig. Zusätzlich hatten sich die Jungs, anlässlich Halloween’s natürlich, auch noch etwas Spezielles einfallen lassen. Denn kurz bevor sie ihren bisher erfolgreichsten Song „Over My Head“ spielten, haben sie sich, natürlich zur Freude alle anwesenden weiblichen Personen, noch schnell auf der Bühne aus-/umgezogen und so standen dann auf einmal etliche Leute im Spiderman Kostümen auf der Bühne. Sehr amüsant in jedem Fall und für die Stimmung im Saal perfekt. Tja und das waren sie dann schon, meine Halloween-Tage hier in den Staaten. Ohne Suessigkeitenvorraete für das nächste halbe Jahr, dafür aber mit einer Menge gehabtem Spaß im Gepäck, geht die Reise ins Land der amerikanischen Feiertage hier wieder Ende November mit „Thanksgiving“ weiter. Na dann schauen wir mal, ob wir einen Truthahn finden können.