
...um Amerika, ein wenig besser kennen zu lernen. Am vergangenen Mittwoch Abend war es dann, wie im Bericht vorher schon angekündigt, endlich soweit und es gab das ersehnte Widersehen mit den meisten meiner „Informanten- Kollegen“ anlässlich Thanksgiving. Neben mir sind Anfang Mai, noch 10 andere Siemensianer im Rahmen des Informationsjahres in die USA gegangen und den Grossteil von ihnen, ob sie nun z.B. in New York, Seattle, Chicago oder Philadelphia leben, konnte ich jetzt dann mal wieder begrüssen. Organisator Stefan, vielen vielen Dank noch einmal, hatte uns auf einer der Florida Keys ein Haus gemietet und so ging es dann, nachdem abends alle „Ankömmlinge“ von den verschiedenen Flughafen eingesammelt wurden, am Donnerstag Morgen von Boca Raton in Richtung Keys. Auf Islamaroda angekommen, konnten wir dann auch gleich unser Heim für die nächsten Tage beziehen. In fast unmittelbarer Strandnaehe hatten wir, ingesamt dann 11 Leute (mit Freundinnen/Freunden) genug Platz, um uns ein paar schöne Tage zu machen. Naürlich wurde zuerst mal schnell das Haus & die Umgebung erkundet und sich an den nächsten Strand gelegt. Für mich ja schon fast (glücklicherweise) „normal“, hatten die meisten der anderen die Sonne bzw. so hohe Temperaturen, ja schon seit längerem nicht mehr erleben dürfen. Frisch relaxt und nach

einem kleinen Beach- Fussballspielchen, ging es dann zurück, zum Thanksgiving Essen. Hier wartete auf uns, ein grosser ofenfertiger Truthahn, der blos noch warm gemacht werden musste. Kurz die Beilagen fertig gemacht und schon war das typisch amerikanische Thanksgiving- Mahl perfekt. Es durfte geschmaust, erzaehlt und gelacht werden und so war es auch nicht weiter verwunderlich, dass der 1. Abend wie im Fluge verging. Freitag gab es dann erstmal ein Schnorcheltour, wo wir bei fast 25 Grad Wassertemperatur (kam mir kälter vor, bibber) eigentlich recht schnell alles erblicken durften, was so ein Riff im Ozean zu bieten hat. Denn neben den farbenfrohen Korallen gab es neben den vielfältigen Fischarten, zahlreiche Wasserschildkröten, Barracudas und auch wieder einen Hai zu bestaunen. Es war zwar jetzt schon das 5. Mal unter Wasser für mich, aber es wird nie langweilig und macht eher zumeist immer Lust auf mehr. Auch den anderen hatte es sehr gut gefallen und nach soviel Bewegung, hatten wir uns dann ein leckeres Dinner verdient. In Key West angekommen, gab es noch schnell das obligatorische Foto, am südlichsten Punkt unserer Wahlheimat, um anschliessend dann den Abend mit reichlich Essen & Cocktails zu versüssen. Am Samstag wurde erstmal ein wenig ausgeschlafen und relaxt, egal ob bei einer frischen Kokosnuss, Gin-Tonic, einem Buch, bei Musik, einem Sonnenbad, einem Pokerspielchen

und/oder einem Nickerchen, jeder nutzte die Zeit um sich ein wenig „Urlaubsfeeling“ zu können. Abends wurde gegrillt und frisch ausgeruht & gestärkt ging es danach Richtung Miami, Southbeach. Kurz in Schale geschmissen und zurück aus Festland gedüst, waren wir dann in Mitten von Floridas heissester Partymeile. Gesehen & gesehen werden steht hier auf dem Programm und das wollten natürlich auch wir uns nicht entgehen lassen. Beim 1. Club wollte man uns als Gruppe leider nicht so einfach reinlassen, da das Verhältnis von 3 zu 8 (Maedels zu Jungs) wohl nicht das Beste war und wir auch nicht bereit waren, den „schmierigen“ Türsteher zu bestechen. Aber kein Problem, denn Miami hat ja ein bis zwei Clubs zum Weggehen. Im Opium Garden, in dem ich ja mit Stefan bereits einmal den Abend/Nacht verbracht hatte, gelang es uns dann als grosse Gruppe reinzukommen und so wurde bis in die Morgenstunden bei Black Music/House das Tanzbein geschwungen. Tja und da war dann der Sonntag schon wieder viel zu schnell ran und es hiess wieder Koffer packen und abreisen. Nochmals schoen gemütlich in Miami tagsüber an den Strand gelegt und abends ein wenig geshoppt, als Abschluss der schönen Tage und dann ging es schon wieder daran, sich zu verabschieden. Die meisten verliessen Florida heute wieder und sind wieder zurück in ihre „Teile der Staaten“. Ich bin mir sicher, dass es jedem einzelnen von ihnen/euch genauso gefallen hat wie mir selbst und es leider alles wieder viel zu schnell verging. Nicht desto trotz wünsch ich natürlich allen wei

terhin eine super Zeit und freue mich jetzt schon bereits darauf, wieder alle in München (Abschlusswoche Informationsjahr / Ende März) in die Arme zu schliessen. Geniesst eure Zeit hier weiterhin, so gut ihr nur koennt. Bis demnächst