Dirk in Orlando

Tuesday, May 30, 2006

Nachdem ich ja...

...selbst schon in den Genuss gekommen bin, andere Informanten in den USA zu besuchen, durfte ich mich jetzt am WE das erste Mal revanchieren. Katharina und Stefan aus Boca Raton, nutzten die Moeglichkeit des langes Wochenendes (Feiertag am Mo.) und haben mich hier besucht. Nachdem wir am Sa. ein wenig unseren Golfabschlag verbessert bzw. fuer mich zum ersten Mal ueberhaupt probiert hatten, ging es abends nach einem gemuetlichen Grillen dann noch ein wenig nach Downtown Orlando zum Tanzen. Ausgeschlafen wurde dann So. morgen aber nicht,
denn es ging ab Richtung Universal Filmstudios. Bis 21.00 Uhr stand dann Vergnuegung mit u.a. Shrek, dem Terminator, dem Weissen Hai und den Men in Black auf dem Programm. Ein sehr amuesanter Tag und fuer alle Besucher hier nur zu empfehlen. Am Montag morgen sind die beiden dann weiter Richtung Kennedy Space Center. Ich fuer meinen Teil habe mich mit Volker (Kollege aus Orlando) in Richtung Westkueste Floridas aufgemacht, um mal zu schaun wie denn die Wasserqualitaet des Golf von Mexiko so ist. Von Orlando aus benoetigt man ungefaehr 2 Stunden mit dem Auto aber die herrlich langen Straende sind die Reise auf alle Faelle wert und es war ein schoener Abschluss der freien Tage...aber ich habe es schmerzlich mitbekommen, dass man sich eincremen sollte, wenn man eine laengere Tour mit dem Cabrio macht ;)

Thursday, May 25, 2006

Eigentlich dachte ich,...

...dass Einstein der mit dem "Sein oder nicht sein" war, oder doch nicht? ;) Egal, aber Bagels hat der auf alle Faelle nicht gemacht!

Wednesday, May 24, 2006

Fotos sind da...

...unter "Links" , irgendwo da rechts, findet ihr mein Fotoalbum fuer die Zeit hier. Werde mir Muehe geben und es nach und nach mit Leben fuellen, wenn es was interessantes zu sehen gibt.

Da ich ja...

...schon mit einigen Leuten "back home" darueber geredet bzw. gemailt habe, wie man sich hier die Grossraumbueros vorzustellen hat. Hier nochmals ein kleiner "Ausblick" von meinem Cubicle (so heissen die Dinger) aus, ueber den Flur hier.

Hat also jeder seine eigene kleine Welt fuer sich...

Saturday, May 20, 2006

Mein neuer Freund...

...und ich, wollten an dieser Stelle mal schnell ein "spaciges Hallo" nach Deutschland senden. Den kleinen Burschen habe ich heute im Kennedy Space Center getroffen und wir haben uns direkt angefreundet. Seine "Heimat" ist echt beeindruckend und vermittelt dem Laien ein sehr interessantes Bild von der Raumfahrt inklusive all ihren Facetten. Der Besuch des Space Centers im Osten von Florida ist also echt ein Reise wert, zumal man von Orlando aus auch nur ca. 45 Minuten Fahrtzeit benötigt. Ich werde also meinen neuen Freund bestimmt noch öfters mal besuchen fahren, wenn sich die Gelegenheit bietet. Vielleicht ja schon im Juni, denn dann soll laut Aussage der NASA, das nächste Shuttle den Boden Floridas verlassen und sich Richtung
Weltall aufmachen. Gesehen hab ich es auf jeden Fall heute schon mal, denn gestern wurde es auf die Abschussplattform gebracht, um sich jetzt noch mindestens 30 Tage lang abschliessenden Tests zu unterziehen. Mal schauen ob es klappt. Ach ja, hab übrigens auch Fliegen geübt und bin ich das Shuttle auch sicher gelandet, beim zweiten Versuch :-) ...

Thursday, May 18, 2006

Fuer alle die...

...denken, dass mein geliebter Basketballsport hier zu kurz kommt. Keine Angst, ich trainiere mind. 2 mal taeglich sogar vom Auto aus, an den Tollstationen auf den Highways :-)

Tuesday, May 16, 2006

Ja ist denn...

...heut schon Weihnachten? Unglaublich, mitten im Sunshine- State Florida gibt es eine Stadt namens: Christmas! Was ne Frechheit! Die feiern ihr Weihnachten doch in Badeshorts bzw. Bikini und haben noch nie Schnee gesehen. Die spinnen die Amis ;) ...

Monday, May 15, 2006

So die...


...ersten Besuche und Ausfluege sind gemacht.


War am WE mit anderen Informanten in Key West und Kanu fahren. Super schoen...


...muss jetzt endlich mal nen Fotoalbum erstellen, damit ich auch mehr Fotos reinstellen kann...

Friday, May 12, 2006

Erste Eindrücke

...so, in Orlando angekommen und die ersten Tage verlebt. Ist es denn wirklich anders in der "neuen" Welt?....

Hm...wenn ich es mir so überlege, dass ich nach den ersten Tagen bereits einen relativ geregelten Arbeitsrhythmus habe, bereits bissel Sport getrieben habe und mir wünsche, das das gute Wetter nie verschwindet, könnte man meinen, dass es ist hier nicht wirklich anders für mich zugehen wird wie in Deutschland. Dem ist aber nicht so. Nach den ersten Eindrücken die sich mir hier bisher geboten haben, ist es hier schon was anderes und ich bin wirklich froh, die Chance bekommen zu haben hier drüben sein zu dürfen.

Nachdem ich den Flug von New York nach Berlin mit zum großen Teil Video schauen, Lesen und Musik hören sehr gut überstanden hatte, ging es dann am JFK Flughafen angekommen daran, den Anschlussflieger nach Orlando zu bekommen. Die Hürde Sicherheitskontrollen und Zoll, wo die Launen der Personals, wie erwartet, wieder überaus herzlich und zuvorkommend war (ich glaube den ist es verboten zu lachen), konnte gemeistert werden und so saß ich dann im Flieger Richtung Disneyworld. Auf der Rollbahn fühlte man sich in dem Flugzeug wie in einem Autobahnstau. Vor einem ca.8 Flugzeuge die auf ihren Start warteten und hinter einem ebenso. Und das jeweils in einem Abstand von gefühlten 10m. Echt, Hut ab vor den Leuten der Fluglogistik an diesen Großflughäfen.

Auf dem 2. Flug dann machte sich dann doch schnell die Müdigkeit breit und da konnte auch die Vorfreude auf die baldige Landung (nur 3 Stunden von N.Y. nach Orlando) kaum was gegen tun. Zum Glück für mich, bekam ich im Flieger die Möglichkeit geboten, schon mal zu sehen wie doll die Amerikaner an ihren digitalen Medien hängen. Denn in der Rückseite der Kopfstütze des Vordermannes nämlich, befand sich jeweils in kleiner Monitor. Kaum Angeschalten, konnte man zwischen TV (ca. 40 Programme), Radio, Video (Pay TV) und Videospielen wählen. Für die Fluggäste neben und hinter mir schien das irgendwie nicht so wirklich interessant zu sein, denn die widmeten zumeist der Augenpflege. Ich für meinen Teil aber hatte zu tun. Natürlich blieb ich zumeist auf einem der 5 Sportkanäle hängen und wo man gleich sehen konnte, dass man nicht mehr in einem Fußballland ist, sondern bekanntlich Foot-, Base-, Basketball und Eishockey das Geschehen bestimmen. Die Zeit verging daher rasch und Orlando kam näher. Pünktlich um 20 Uhr Ortszeit war die Reise dann vorbei und die "Heimat" für die nächsten 11 Monate erreicht.

Am Flughafen begrüßte mich dann Sabrina, ebenso eine Informantin, die mir im Vorfeld schon half, Dinge wie Wohnung, Mietwagen und ähnliches zu arrangieren. Wir hatten anfangs Probleme meine 2 großen Koffer (yep, ich hab wie erwartet viel zu viel mitgenommen) in ihren Ford Mustang zu bekommen aber letztendlich war nach 15 Minuten Fahrt der Ventura Golf- und Countryclub erreicht.

Für alle die jetzt denken das dort doch nur ältere Leute weiter wohnen, ja ich denke ihr könntet recht haben. Denn soweit ich das bisher erlebt habe, ist da kaum jüngeres Publikum weiter und ab 10 Uhr abends kaum noch jemand zu hören. Die These wird dadurch unterstützt, dass wenn ich mich morgens um 8.00 Uhr auf den 20 minütigen Weg zur Arbeit mache, die Golfplätze des Clubs schon reichlich bevölkert sind, von Sonnenhut tragenden, quicklebendigen und älteren Amis.Bei den Wohnmoeglichkeiten in diesem Club kann ich das aber voll verstehen, dass die sich hier wohlfuehlen. Meine Apartment z.B. hat 2 große Schlafzimmer, 2 Bäder, Balkon und alles was man sonst noch so braucht: Waschmaschine, Spülmaschine, Kabelfernsehen, Internet, Pool vor der Tür etc....

Am Morgen des 2. Tages habe ich dann auch gleich meinen Mietwagen abgeholt, den man hier aufgrund der Weitläufigkeit der Stadt echt auch braucht, und dann ging es ab zur Arbeit. Größer als ich erwartet hatte, kam man dann zu einem Siemens Standort, der aus 3 großen neuartigen Bürogebäuden besteht. Umgeben von kleinen Teichen und Palmen. Wäre doch mal ne Idee für Deutschland oder? Die Leute hier sind wirklich sehr nett und freundlich. Vor allem mein Chef lacht gern und scheint immer ein offenes Ohr für seine Leute zu haben, was ja sehr wichtig ist. Was aber auffällt, es ist sehr ruhig. Jeder hat sein eigenes Mini-Büro, getrennt durch Trennwände wo man nur sich und seinen PC hat. Ich werde also, denke ich, die spaßige Stimmung in Braunschweig wohl sehr vermissen beim Arbeiten.

Na ja mal schauen was die Aufgaben hier so bringen in den nächsten Wochen und Monaten. Klar, in den ersten Tagen bestand der Großteil des Tages zumeist aus administrativen und organisatorischen Dingen aber das kennt man ja wenn man irgendwo neu hinkommt. Gearbeitet wird hier normalerweise von 8.30 bis 17.00 Uhr, mit ca. 1 Stunde Zeit für das Mittagessen. Diese Zeit verbringt man hier wohl meistens außerhalb, da die Kantine nicht wirklich viel bietet und es außerdem genauso teuer ist (ab 5 Euro ca. pro Essen) wie draußen. Alles in allem denke ich aber schon, dass ich mich Wohlfühlen werde und in dem Team hier so einiges lernen kann und werde.

Ich freue mich jetzt schon auf das erste Wochenende hier und ausgiebig die Möglichkeit zu haben, in die unendlich erscheinende Welt der Unterhaltungsmöglichkeiten hier in Orlando bzw. Florida eintauchen zu können (Disney World, Sea World, Universal Filmstudios, Kennedy Space Center, Everglades, Key West etc.).

So das waren jetzt erstmal meine ersten Eindrücke von dem Ganzen Neuen hier. Alles weitere folgt.

Bis demnächst und lass es euch allen gut gehen

Liebe Grüße

Dirk

Heimspiel in Berlin

...wo anfangen, wo beginnen...oh oh na das kann ja lustig werden, wenn ich mir diese Fragen schon stelle obwohl ich noch weit weg, von dem eig. Ziel meiner Reise bin...

Da ich nun im Flieger sitze und die Zeit haben werde, die vergangenen Wochen ein bisschen zu verarbeiten und mich auf die nächsten, hoffentlich sehr aufregenden, vorzubereiten, fällt mir auf, dass die Zeit nur so verflogen ist in den letzten Tagen in Deutschland. Sicher, dass ist eine wohl recht oft genutzte Phrase aber irgendwie passt sie in solchen Momenten doch immer wieder.

Nachdem ich mich von meinen lieben Kollegen in Braunschweig abschließend in sehr schöner Art und Weise verabschiedet konnte, stand nun ab dem 03.04. das POS (Performance Orientated Seminar) in Berlin an. Ein Heimspiel quasi und ehrlich gesagt, war es sehr schön mal der zu sein, der morgens am längsten von allen Schlafen konnte und den kürzesten Weg zur "Arbeit" hatte. Denn überraschenderweise war ich der einzige der insgesamt 37 Teilnehmer, der seinen Wohnsitz in Bln. hatte. 37 Leute aus den verschiedensten Regionen Deutschlands, die sich gemeinsam 4 Wochen lang vorbereiteten, um sich dann wieder zu verabschieden und nun die Reise in die verschiedensten Staedte der Welt antreten. Von Prag bis Dubai, von Budapest bis New York, von Madrid bis Kuala Lumpur etc., so ziemlich alles war dabei. Aber der Reihe nach...

...am Montag dem 03.04. war also Treffpunkt um 9.00 Uhr in der Kaufmännischen Schule in Siemensstadt (Bln. Spandau). Also genau da, wo für einige von uns 37, vor ein paar Jahren auch die Ausbildung startete. Man kann daher sagen, here we go again. Da uns der Stundenplan für den Monat bereits vorab geschickt wurde, wussten wir, dass ein straff organisiertes Programm anliegen würde. Mit den Ostertagen dazwischen aber sonst gut gefüllten Wochen, auch am Wochenende, denn dort war auch mind. 1 Tag immer "Unterricht". Ich habe eben das Wort Unterricht bewußt in Anführungsstriche gesetzt, weil diese 4 Wochen kein Unterricht in dem bekannten Sinne waren, sondern eher eine bunte Mischung aus:

· theoretischen Parts (z.B. intern. Rechnungslegung, Innovationsmanagement)
· Planspielen/Simulationen (z.B. Controlling im Projektgeschäft, General Management)
· Soft Skills- Training (z.B. Präsentationstechniken, Analyse der pers. Arbeitspräferenzen)
· Sprach-/Intercultural Training (jeweils in kleineren Gruppen und Länderbezogen)
· Wirtschaftsforen (durch uns selbst zu erarbeiten, 2 Gruppen, und an jeweils einem
Vormittag an der KS zu präsentieren)

Es war also denke ich, für jeden was dabei. Was zum mitarbeiten, was zum ausruhen, was zum ausprobieren, was zum mitmachen oder was zum spielen.....dass lag bei jedem selbst. Mir persönlich haben das Sprach-/Intercultural Training und das Wirtschaftsforum das meiste gebracht bzw. Spaß gemacht, da man dort zum einem die meisten Dinge für die nächsten 11 Monate im Ausland erlernen bzw., auffrischen konnte und zum anderen in einer großen Gruppe aktiv sein konnte, um mal einen Vortrag der anderen Art zu gestalten und halten zu können. Die Geschmäcker war sicher verschieden was das Feedback für das POS anging am letzten Tag, aber die beiden o.g. Punkte gefielen wohl auch den meisten andern sehr gut....ja ja die andern.

Neben dem Unterrichtsplan für die Zeit in Bln., konnte man vorab auch "nur" erlesen, wie die andern Teilnehmer denn heißen, ihre Abteilungsbezeichnung erkennen und wo sie bis zu diesem Zeitpunkt gearbeitet hatten. Aber wie würden die ganzen Leute denn sein, wo kommen sie denn alle her (privat/beruflich) und wo wird sie ihr weiterer Weg hinführen? Es ging also erstmal auch gleich ans "Beschnuppern" am 1.Tag. Das aus diesem Beschnuppern sicher einige Freundschaften wurden, die hoffentlich für länger halten, war den meisten wohl da noch nicht bewusst.

Wie oben schon erwähnt, war ich also der einzige mit Wohnsitz in Berlin. Die anderen wohnten während des POS in Wohnheimen in Staaken/Spandau, was bedauerlicherweise für sie, nicht ganz das Zentrum unserer Hauptstadt ist. Von daher hieß es für sie nach "Touren" durch und in der Stadt, immer nen recht langen Weg heim zu haben. Das das vor allem nachts/früh morgens nicht immer ganz so einfach war, hinsichtlich öffentlichen Verkehrsmitteln (unter der Woche) oder/und auch wegen dem ein oder anderen letzten Prosecco der "schlecht" war, haben wir/sie glaube ich, das Taxigewerbe Berlins in diesen 4 Wochen gut belebt. Ich denke das es uns gelungen sein müsste, neben den üblichen Sight Seeing Tours durch Bln., vor allem das Nachtleben Berlins ein wenig erkunden zu können. Zum Beispiel dachte ich nie, dass ich einen Karaoke Abend mal als lustig bezeichnen würde, aber so kann man sich täuschen. So einige durchtanzte Nächte im u.a. Sage Club oder Matrix, Besuche in unterschiedlichsten Bars/Restaurants und die bereits erwähnten Karaokeabende, all das hör sich für euch hoffentlich nur halbso interessant an, wie es für uns dann wirklich war.

So ich werd jetzt erstmal das Mittagessen hier im Flieger auf die Qualität prüfen und mich danach mal um die Augenpflege, die komischerweise in den letzten Tagen zu kurz kam, kümmern.

Mal schauen wo ich dann beim nächsten Bericht anfangen werde und wo ich aufhöre...

Estimated Arrival in Orlando: 19.55 Ortszeit....yippi nur noch 11 Stunden *grins*

Bis demnächst und lass es euch allen gut gehen

Liebe Grüße

Dirk

P.S.: Für alle die es vorhaben mich, hoffentlich, zu besuchen, lasst bitte noch Platz in euren Taschen/Koffern. Denn ich habe meine Übergewichtgrenze fast vollständig genutzt. Das bedeutet also, da ich ja vorhabe mir zumindest die ein oder andere neue Badehose zuzulegen, dass ich jedem dann bissl was von meinem "altem Zeug" mitgebe ;-)